Planning und Forecasting mit Power BI

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Translytical Task Flows in Fabric eröffnen neue Möglichkeiten
Power BI ist mit 20 % Marktanteil das führende BI-Tool weltweit, doch bisher fehlte eine in Power BI integrierte Lösung zur Eingabe von Daten. Mit Fabric und den neuen Translytical Task Flows ändert sich das nun.
Die neue Writeback-Funktion eröffnet erstmals die Möglichkeit, Planungs- und Forecasting-Prozesse direkt in der gewohnten Power-BI-Umgebung abzubilden. Statt Daten aus isolierten Systemen mühsam zu konsolidieren, lassen sich Informationen mit Power BI und Microsoft Fabric in Echtzeit integrieren, Szenarien interaktiv durchspielen und Prognosen mithilfe von KI-Modulen stärker automatisieren.
Damit entwickelt sich Power BI Schritt für Schritt von einem Reporting-Werkzeug zu einer Plattform, die auch Planung und Unternehmenssteuerung strategisch unterstützt. Unternehmen, die ihre Planungsprozesse modernisieren wollen, sollten diese Entwicklung aufmerksam verfolgen. Sie könnte zum Gamechanger für zukunftsorientiertes Forecasting werden.
Potenziale im modernen Forecasting
Die Möglichkeit, Daten direkt im Dashboard zu analysieren, anzupassen und ins Quellsystem zurückzuschreiben, reduziert Tool-Wechsel und optimiert Prozesse. Die Plattform ist flexibel an individuelle Use Cases anpassbar, beispielsweise durch die Integration von Freigabeprozessen oder Szenariovergleichen, und bietet ein hohes Potenzial für künftige Erweiterungen.
Aktuell befindet sich die Funktion noch im Preview-Status: Einige Features sind eingeschränkt, wie beispielsweise das Ändern mehrerer Werte gleichzeitig, doch die Richtung ist klar. Analyse und Planung wachsen enger zusammen. So bietet Power BI mit Fabric für Unternehmen auf der Suche nach einer einheitlichen Plattform eine zukunftsweisende Alternative, die Analyse und Planung enger miteinander verknüpft als viele klassische Tools.
Planung trifft Analyse
Ein aktuelles Demo-Dashboard zeigt, wie Unternehmen Planung, Analyse und Kollaboration nahtlos in Power BI vereinen können, ganz ohne Medienbruch. Im Zentrum steht ein Plan-Ist-Vergleich, der historische Daten und zukünftige Forecasts in einem durchgängigen Linienchart verbindet. Eine farbliche Markierung trennt den Prognosebereich vom Ist-Zeitraum, während ein ergänzendes Säulendiagramm die Abweichung vom Plan auf Monatsbasis darstellt. So wird sofort sichtbar, wann und wie stark das Unternehmen vom ursprünglichen Ziel abweicht.
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In der integrierten Eingabemaske können Anwender Forecast-Werte direkt im Dashboard erfassen, sei es für einzelne Organisationseinheiten, spezifische Monate oder Gesamtperioden. Die Eingaben werden zentral gespeichert, wodurch sich der ständige Wechsel zwischen BI-Tool, Excel und ERP-System erübrigt.
Governance und Compliance im Überblick
Für die notwendige Transparenz und Governance sorgt eine Übersicht aller Forecast-Einträge mit Beträgen, Zeitstempeln und der verantwortlichen Person. Ergänzend lassen sich zu jeder Planabweichung Kommentare hinterlegen, die den Kontext erklären, beispielsweise den Ausfall eines Großkunden oder eine unerwartete Marktänderung. Diese qualitative Zusatzinformation ist entscheidend, um Zahlen richtig einordnen zu können.
54,9 Milliarden US Dollar soll der Markt für Self-Service BI im Jahr 2035 erreichen. 2025 liegt er bei etwa 13,1 Milliarden US Dollar. Diese Zahl stellt eindrucksvoll die Nachfrage nach Tools wie Power BI dar, in denen Fachbereiche selbst agieren können und verdeutlicht die Wichtigkeit einer einheitlichen Lösung für Reporting und Planning.Quelle: Future Market Insights
Abgerundet wird das Konzept durch eine Änderungshistorie, die nachvollziehbar macht, wer wann welche Anpassung oder Erklärung abgegeben hat. Damit erfüllt die Lösung nicht nur operative Anforderungen, sondern auch Anforderungen an Compliance und Revisionssicherheit.
Das Beispiel zeigt, wie Translytical Task Flows in Power BI den klassischen Reporting-Ansatz erweitern: Analyse, Planung und Kommentierung finden in einem durchgängigen Workflow statt, ohne die Plattform zu verlassen. Für Unternehmen bedeutet das schnellere Entscheidungen, weniger Tool-Wechsel und einen deutlich schlankeren Planungsprozess. Wer seine Planungsprozesse modernisieren möchte, sollte diese Entwicklung genau beobachten. Der Schritt vom Reporting zum Planning ist näher, als viele denken.
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