Warum Ihr ohne Datennutzung nicht digital seid!

by Jannik
4 Wochen ago
191 Views

Warum Ihr ohne Datennutzung nicht digital seid!

Die Digitalisierung stellt unterschiedliche Unternehmen vor ein und dieselbe Herausforderung: Eine grundlegende Transformation, um nicht von Branchenrivalen abgehängt zu werden und somit im Spiel zu bleiben. Im Zuge dieser Veränderungen zum digitalen Unternehmen fallen immer wieder Buzzwords wie Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Internet of Things. Hinter all diesen Begrifflichkeiten steht jedoch dasselbe große Thema: Datennutzung.

Unabhängig von der Branche generiert jedes Unternehmen heutzutage Daten. Die steigende Anzahl von digitalen Prozessen vergrößert die Menge dieser Daten kontinuierlich. Egal ob Vertriebsdaten zum Einkaufsverhalten oder betriebsinterne Controllingdaten – überall entstehen durch Daten neue digitale Realitäten, die positiven Einfluss auf die eigene Wirtschaftlichkeit haben könnten. Oftmals fehlt es Entscheidern allerdings an konkreten Vorstellungen, das Potenzial ihrer Daten sinn- und wirkungsvoll nutzbar zu machen geschweige denn, sie strukturiert zu sammeln und zu konsolidieren. Unternehmen, die im Zuge der Digitalisierung diese Daten nicht nutzen, arbeiten aber schlichtweg nicht digital. Um dieses Problem zu lösen und strategische Entwicklungen zur Datennutzung voranzutreiben, hat sich in vielen Unternehmen eine ganzheitliche Methode bewehrt: Data Thinking.

Die Data Thinking Methode

Entscheidet sich ein Unternehmen dafür, die eigene digitale Entwicklung voranzutreiben und konsequent zu Ende zu denken, muss den Daten von Beginn an ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Ihre Analyse ist ein grundlegendes Werkzeug, sowohl die bisherige digitale Transformation zu bewerten als auch die zukünftige Unternehmensausrichtung zu steuern. Die Data Thinking Methode ist dabei ein effektives Vorgehen, den Mitarbeitern auf jeder Hierarchieebene das Bewusstsein für den Stellenwert von Daten zu vermitteln und es in konkrete Mehrwerte zu transformieren.

Data Thinking bedeutet zunächst einmal, dass Unternehmen grundsätzlich darüber nachdenken sollten, inwiefern interne und externe Daten wertschöpfend  für definierte Anwendungsfälle und Projekte eingesetzt werden können. Es ist ein Zusammenschluss der bereits etablierten Innovationsmethode Design Thinking mit Methoden aus der Welt
der Datenanalyse zu einem ganzheitlichen Ansatz
. Dabei werden die elementaren Prozesse des Design Thinking „Verstehen, Definieren, Ideation, Prototyping und Testing“ angewendet, um datenfokussierte Use Cases und Projekte zu definieren.

Mehr zu Data Thinking erfahren!

Im Zuge dieses Prozesses muss zunächst definiert, welche Erkenntnisse durch die Verwendung von Daten überhaupt gewonnen werden sollen und welche Ergebnisse hieraus erzielt werden können. Weiter muss eruiert werden welche Daten bereits vorliegen, welche noch erschlossen werden müssen und wie diese Daten technologisch für die verschiedenen Use Cases im Unternehmen nutzbar gemacht werden können. In vielen Fällen existieren in Unternehmen bereits interne Datenquellen, die die benötigten Daten erhalten, jedoch noch nicht erschlossen sind (z.B. Social-Media-Daten). Jedoch können auch Daten aus externen Quellen für den Use Case von Relevanz sein (z.B. Open Data).

Unterstützt wird die Data Thinking Methode von verschiedenen internen und externen Faktoren. Dazu zählen Partnerschaften mit Softwareanbietern, Maßnahmen wie ein grundlegendes Datenmanagement und das hinzuziehen von Beratern und Datenexperten.

Data Thinking Prozess Modell
Data Thinking Prozess Modell

Der Wandel zum datenbewussten Unternehmen

Für Unternehmen gilt es, Digitalisierung nicht als einzelnen Schritt anzusehen, sondern vielmehr als kontinuierliche und individuelle digitale Entwicklung zu begreifen. Vor allem bei einer aktiven Datennutzung bedarf es ständiger Korrekturen und Anpassungen. Sie stellt ein wirkmächtiges Werkzeug dar, dessen Einsatz gut geplant step-by-step in die Unternehmenskultur integriert werden kann. Die Data Thinking Methode bildet dabei den ersten Schritt zur Entwicklung einer unternehmensweiten Datenstrategie. Diese Datenstrategie hilft dem Unternehmen dabei, Use Cases zu identifizieren, die mit den vorhandenen Ressourcen zu realisieren sind und die darüber hinaus einen positiven ROI erzielen.

Das langfristige Ziel, welches mit der Data Thinking Methode verfolgt wird, ist die Transformation zu einem datenbewussten und datengetriebenen Unternehmen. Im Sinne der Digitalisierung, die vor allem die Verbesserung von Produkten, Prozessen und Services als Ziel hat, führt diese Umstellung dazu, dass sämtliche anfallende Daten zu Informationen verarbeitet und anschließend zur Entscheidungsfindung und Optimierung genutzt werden. Dadurch wird die Verwendung von Daten und der Aufbau einer unternehmensweiten Datenstrategie zur Grundlage und Kern jeder digitalen Entwicklung.

Jetzt mit einem Data Thinking Workshop starten!