Gestatten, Problemlöser für den Online-Handel - Tableau

by Dirk Müller
4 Jahren ago
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Gestatten, Problemlöser für den Online-Handel

Der E-Commerce steht derzeit vor einer großen Herausforderung – oder besser gesagt vor einem großen Datenberg. Während Kunden verstärkt multiple, digitale Touchpoints entdecken, müssen Online-Händler die über verschiedene Quellen verteilten Daten und Kundeninformationen zusammenfügen, um diese für sich nutzbar machen zu können. Ein klares Bild über den Käufer, seine Präferenzen und Abneigungen, Verhaltensweisen und Nutzungsgewohnheiten soll entstehen. BI-Tools wie Tableau unterstützen dabei, indem sie alle relevanten Datenquellen verknüpfen, visualisieren und eine ganzheitliche Betrachtung ermöglichen.

Daten zusammenzuführen, um aus ihnen strategisch verlässliche Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können, ist die Erfolgsformel im E-Commerce. Diese Theorie in die Praxis umzusetzen, scheint aber leichter gesagt als getan: Denn die Systeme, Partnerportale, in- und externen Plattformen sind wegen ihrer unterschiedlichen Infrastrukturen und Formate oftmals nicht kompatibel. Wertvolle Erkenntnisse bleiben daher vielen Online-Händlern weiterhin verborgen, denn Investitionen in umfangreiche Softwarelösungen und fachlicher Expertise lohnen sich schlicht nicht. Es braucht Werkzeuge, die ohne Spezialwissen genutzt werden können und heterogene Datenquellen miteinander verbinden, und das Ergebnis auch für technikferne Nutzer ansprechend visualisiert. Tableau ermöglicht genau dies. Daten können analysiert und kontrolliert, interpretiert und optimiert, Prozesse immer wieder nachjustiert werden. Kurzum: Tableau gewährleistet eine strukturierte Erhebung und Nutzung von relevanten Daten zur Aussteuerung von z. B. Online-Shops.

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Systeme verknüpfen heißt eine homogene Datenbasis schaffen

Gründe, warum immer mehr Shop-Betreiber bei der Optimierung ihres Online-Geschäfts auf die BI-Lösung von Tableau setzen, sind unter anderem deren moderate Anschaffungskosten und die einfache Integration unterschiedlicher Schnittstellen. Datensets aus bereits bestehenden Systemen, etwa DATEV, Salesforce, und aus Webtracking-Tools wie Google Analytics, können einfach via Drag-and-Drop in einem Dashboard verknüpft, analysiert und in visuell ansprechender Form dargestellt werden. Auch externe Partnershops wie Amazon, About you und ebay können problemlos eingebunden werden. Selbst, wenn eine benötigte Quelle nicht über die den vorhandenen Konnektoren angesprochen wird, kann Tableau diese via ODBC-Konnektor mit allen anderen Datenformen verbinden.

Mit Kennzahlen den Kunden besser kennenlernen

Mittels Warenkorbanalyse lässt sich ermitteln, welche Produkte häufig zusammen gekauft werden, welche Top- oder Flop-Artikel sind. Eine Frequenzanalyse ermittelt hingegen Daten zum Erstkäufer bzw. zum Durchschnittswarenkorb. Idealerweise verrät sie, wie man Erstkäufer motivieren kann, erneut im Shop zuzuschlagen oder den Wert des Durchschnittswarenkorbs durch z. B. eine Gutscheinaktion erhöht.

Diese Kennzahlen, mit den Auswertungen der Retouren-, Logistik- und Usability-Daten verknüpft, bilden ein Gesamtbild des Kunden, das ganzheitlich seine Bedürfnisse und  Onlinehandel-Aktivitäten widerspiegelt. Tableau generiert Wissen, das nicht in statischen Reportings wiederzufinden ist, sondern das jederzeit auf dem aktuellsten Stand ist. Verändern sich einzelne Faktoren, fließen diese iterativ und auf Zielgruppen genau zugeschnitten in Kampagnen und Services ein.

Coca-Cola Bottling Co. Consolidated (CCBCC), dem größten unabhängigen Coca-Cola-Abfüllunternehmen in den USA, ist es mit der Einführung von Tableau sogar gelungen, den „Warenschwund“ nachzuverfolgen und so ein Problem in Millionenhöhe zu bekämpfen. Entsprechend dem letztjährigen Coca-Cola Slogan dürfte das den Business Analysten „Momente voller Lebensfreude“ beschert haben.